Verband der Forstwarte Österreich
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Der Baum des Jahres 2009, die Birke, ist traditionell eng mit dem Kirchenfest Fronleichnam verbunden (heuer am 11.6.). Die Birke ist ein Kind des Lichts und Symbol des Frühlings. In fast allen Gemeinden Österreichs finden zu Fronleichnam Prozessionen statt. Kirche und Straßen werden dabei mit jungen Birken geschmückt. Nach der Prozession ist es vielerorts üblich, Zweige von den Birken abzubrechen und mit nach Hause zu nehmen. Von den Zweigen soll Segen ausgehen.
 
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Mag. Josip Tolic, Pfarrer von Dürnbach im Burgenland, und Hermine Hackl, GF der Plattform wald.zeit Österreich. In Dürnbach findet zu Fronleichnam - wie in fast allen Gemeinden Österreichs - eine Prozession statt, die traditionell von Birken umrahmt ist.
 
Typisch: die weiße Rinde
Das typische Merkmal der Birke ist ihre glatte, weiße „Spiegelrinde“ der jungen Stämme. Der weiße Farbstoff Betulin schützt gleichzeitig gegen Tierfraß und macht die Rinde gegenüber Nässe undurchlässig. Die innere, gelbe Rinde des Baumes enthält außer Vitamin C und Zucker auch Öl. Die Birke wird höchstens 120 Jahre alt und zählt gemeinsam mit der Eberesche damit zu den kurzlebigsten Bäumen unserer Breiten.

Birke als Symbol des Neubeginns und Kind des Lichts
Für die Nord- und Osteuropäer ist die Birke der Baum der Liebe, des Lebens und des Glücks. Ihre überragende symbolische Bedeutung liegt jedoch im Licht, im Frühjahr, im Neubeginn. Die Wiege des Neugeborenen wurde deshalb nach alter Überlieferung oft aus Birkenholz gebaut. Junges Birkenlaub bezeichnet in Skandinavien den Anfang des landwirtschaftlichen Jahres und in unseren Breiten ist der Maibaum als Sinnbild des Frühlingserwachens gerne ein Birkenbaum.
Zu Lichtmess (2. Februar), dem Beginn des früheren Arbeitsjahres im bäuerlichen Leben, wurde das Wiedererwachen des Lichtes mit der Lichtmess-Birke gefeiert. Der Tag vorher wurde der heiligen Brigitte geweiht, deren Wortstamm auf den von Birke zurück gehen soll.

Birke als anspruchloser Nordbewohner

Die anspruchslose Birke ist eine Pionierbaumart und kommt am häufigsten in lichten Mischwäldern, in Mooren, auf Magerweiden und Heiden vor. Empfindlich reagiert sie lediglich auf Trockenheit. Als Bewohner des Nordens und winterhärtester Laubbaum überhaupt hält sie selbst den winterlichsten Minustemperaturen stand.

Birke: immer schon vielseitig verwendet

Bis in das vergangene Jahrhundert wurden aus spiralig gedrehten Birkenrindenstreifen Fackeln gefertigt. Die kanadischen Indianer bauten aus Birkenrinde besonders leichte Kanus. Die Russen verwendeten die weiche und geschmeidige Birkenrinde für die Verarbeitung von Schuhen, Umhängen und sogar Schmuck. Die Lappen flochten Decken daraus. Die alten Griechen verwendeten Birkenteer für das Dichten von Gefäßen und Booten. In früheren Jahrhunderten freilich wurden Birkenruten auch gerne zur Erziehung „störrischer“ Kinder eingesetzt.

Birkensaft: Kostbarer Saft
Birken besitzen die Fähigkeit, den Wasserhaushalt des menschlichen Körpers zu beeinflussen. Weil Birkenblättertee harntreibend und Nieren reinigend wirkt, wurde die Birke früher gar als „Nierenbaum“ bezeichnet. Die Birke ist ein bewährtes Hausmittel gegen Rheuma, Gicht, Arthritis, Nieren- und Blasensteine. Seit alters her wird es zum Säubern schlecht heilender Wunden und bei Schuppen und Haarausfall verwendet. Man schreibt dem Birkenwein sogar Potenz stärkende Wirkung zu.


Mag. Hermine Hackl
GF und Vizepräsidentin
wald.zeit Österreich
Schloss Waldreichs
A- 3594 Franzen
Mobil 0664/837 61 78
E-mail: hackl@waldzeit.at

 
 
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